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Montag, 21. August 2017

zu unseren bereits erfolgreich durchgeführten Radmarathonveranstaltungen der vergangenen Jahre.


Seit 2011 veranstaltet die Radsportabteilung des ASC 09 Dortmund e.V. wieder den legendären Radmarathon Dortmund – Winterberg – Dortmund, jetzt aber unter neuem Namen.




Bei der letzten Veranstaltung 2001 dieser Art, damals noch als Super-Cupveranstaltung des BDR, waren über 1 000 Radfahrer/innen auf der Strecke nach Winterberg und auch wieder zurück. Selbst der WDR war damals dabei und brachte einen ausführlichen Bericht.


Doch leider verschwand diese einmalige Veranstaltung dann für einige Jahre vom Veranstaltungskalender der Radsportler.

Nach einem Reinfall in Sachen Saisoneröffnung RTF, die Veranstaltung musste aufgrund heftiger Schneefälle abgesagt werden, besann sich die Radsportabteilung wieder auf die alten Stärken.
Die Idee, den alten Radmarathon wieder aufleben zu lassen, war nie so ganz verschwunden. Daher gab es schon seit Jahren eine Etappenfahrt über Ostern, die immer wieder neue Strecken durch das abwechslungsreichste Radrevier Deutschlands erprobte.


So stand praktisch von Anfang an schon fest, wie die neue Streckenführung aussehen wird.
Die Kenner der alten Strecken, die auch an der Ausarbeitung der neuen Streckenführung beteiligt waren, waren sich von Anfang an bewusst, dass die aktuelle Streckenführung den Teilnehmern jetzt mehr abverlangt wie früher.

Die neue Strecke wurde aber vor allem nach dem Gesichtspunkt einer attraktiven Landschaft, ruhigen Straßenführung und den geeigneten Verpflegungsstellen konzipiert.


Aufgrund der Streckenlänge von 254 Km und rund 4 000 Höhenmetern wurde als nächstes der Veranstaltungstitel Sauerland eXtreme sorgfältig gewählt. Denn die Streckenführung ist nicht ohne. Nicht extrem lange Steigungsstücke sind die Schwierigkeit dieses Radmarathons, sondern die Vielzahl der Steigungen auf der gesamten Streckenlänge, die es zu überwinden gilt.


Ist der Hinweg nach Winterberg noch von einer langen Einrollphase mit anschließenden gleichmäßigen Steigungen geprägt, heißt es auf dem Rückweg immer beider Hände am Lenker zu behalten,

die Augen auf die Straße richten und vorsichtig/defensiv fahren.

Plötzliche Richtungsänderungen, kurze aber heftige Steigungen hinter einer Kurve von bis zu 19 % verlangen von allen Teilnehmer/innen bis zum Schluss alles. Selbst etwa 4 km vor dem Ziel, wenn Mann/Frau mit den Gedanken vielleicht schon unter der wohlverdienten Dusche steht, heißt es noch einmal aus dem Ruhrtal hinauf nach Sölderholz.


Wurde am Morgen, kurz nach dem Start die gleiche Erhebung noch locker bezwungen, muss jetzt nach rund 250 Km, der innere Schweinehund noch einmal bezwungen werden, um noch einmal, ein letztes Mal alles zu geben.



Das Video 2016. von Dennis und Bernd Bak. Beide von den Sprintern aus Waltrop.



Zu den Berichten der einzelnen Jahre gelangst Du, wenn Du auf der linken Seite einfach mal die gewünschte Jahreszahl anklickst.